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Vortrag: Adorno in Frankfurt am Main

Mittwoch, 15.09.2021 ab 18:00 Uhr im Institut für Stadtgeschichte. Dieser Vortrag findet im Rahmen der Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte statt. Ein Anmeldung ist erforderlich.

Zur Einladung als PDF (1 Seite)

Theodor W. Adorno, Philosoph und Mitbegründer der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, war gebürtiger Frankfurter. Bis zur Emigration 1934 lebte er mehr als 30 Jahre in dieser Stadt. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil verbrachte er weitere zwanzig Jahre in seiner Geburtsstadt.

Der Vortrag folgt mit vielen Bildern und Dokumenten den Stationen und Spuren seines Lebens. Wo war sein Geburtshaus und wo die Weinhandlung des Vaters, welche Schulen besuchte Adorno, wo studierte er und wo befand sich damals das Institut für Sozialforschung, an dessen "Zeitschrift für Sozialforschung"  Adorno bis zur Emigration mitarbeitete? Wo wohnte Adorno nach der Rückkehr, welches Lieblingscafé hatte er und wo mischte er sich in die aktuellen politischen Debatten  ein? Weitere Stationen sind die heute sichtbaren Erinnerungsorte an ihn: sein Grab auf dem Hauptfriedhof, das Adorno-Denkmal, das Adorno-Gymnasium und die „Adorno-Ampel“.

 

Stolpersteine für Adorno

Am Sonntag, den 27. Juni 2021 um 13:50 Uhr werden am letzten freigewählten Wohnsitz von Theodor W. Adorno in Frankfurt-Oberrad die Stolpersteine für ihn und seine Eltern Oskar Wiesengrund und Maria Barbara Wiesengrund, geb. Adorno-Calvelli verlegt. Dort sprechen: Martin Dill für die Solpersteininitiative Frankfurt, Ina Hartwig David Dilmaghani für die Stadt Frankfurt
                                                  (Kulturdezernat), Dieter Wesp als Initiator der Stolpersteine, Eugen Müller für den Bürgerverein Oberrad.
                                                  Michael Quast rezitiert Adorno.

                                                  Ausführliche Einladung als PDF (3 Seiten)

 

Adorno in Frankfurt

Ein virtueller Vortrag über das Leben Theodor W. Adornos und seine Spuren in Frankfurt am Main.

Mittwoch, 23. Juni 2021, 18:30 - 19:30 Uhr via Zoom-Meeting. Veranstalter ist das Kuratorium Kulturelles Frankfurt (KKF).
                                                   Eine Anmeldung ist bis 22. Juni erforderlich. Zur Website des KKF
                                                   Ausführliche Einladung als PDF (1 Seite)

 

Johanna Tesch: Am Alten Volkshaus 1 in Frankfurt am Main

Die Veranstaltungsreihe "DENK MAL AM ORT" fand 2021 nicht als Präsenzverstaltung sondern als filmische Erinnerung statt.

Dieter Wesp erzählt am letzten Wohnhaus in der Frankfurter Arbeitersiedlung Riederwald die Geschichte von Johanna Tesch: 1919 erste weibliche Parlamentarierin der SPD für Hessen-Nassau in der Nationalversammlung. 1944 aus ihrer Wohnung verhaftet. Stirbt im KZ Ravensbrück 1945 kurz vor Ende des Krieges

 Zur Startseite von DMAO
Zum Text zu Johanna Tesch auf der Seite von DMAO.
Zum Videobeitrag auf youtube (Dauer 7:05 Minuten)

 

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Villa Beit von Speyer: Kennedyallee 70 in Frankfurt am Main

Die Veranstaltungsreihe "DENK MAL AM ORT" fand 2021 nicht als Präsenzverstaltung sondern als filmische Erinnerung statt.

Dieter Wesp erzählt im Luxushotel "Villa Kennedy", dem früheren Wohnhaus der Familie Beit von Speyer, wie das Wohnhaus im Nationalsozialismus von der Stadt Frankfurt am Main unter Druck und unter Wert übernommen wurde.

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Zum Text zur Villa Beit von Speyer auf der Seite von DMAO.
Zum Videobeitrag auf youtube (Dauer 6:24 Minuten)

 

Frankfurt „arisiert“. Umfang und Aufarbeitung eines Raubes

Beitrag zur Tagung „“War da was?“ - Frankfurt im Nationalsozialismus“,
30.10.2020, Haus am Dom, Frankfurt am Main

Zur Veranstaltung auf der Website Haus am Dom. Die Veranstaltung als Livestream (und auch nach der Veranstaltung) über youtube erreichbar.
Der link auf den Videostream von Freitag, 30.11.2020. Mein Beitrag beginnt ab 1:14 Stunden.
Das Manuskript des Vortrags (PDF, 4 Seiten) zum Download

 

„Heute habe ich etwas Haarwurzelkatarrh“
Johanna Tesch in ihren Briefen von 1919 bis 1925

Die Frankfurter Sozialdemokratin Johanna Tesch gehörte 1919 zu den ersten weiblichen Mitgliedern der Weimarer Nationalversammlung. Mit ihrem Ehemann Richard, der sich in Frankfurt neben seiner Arbeit in der Union-Druckerei um den Haushalt und den Nachwuchs kümmerte, wechselte sie in diesen Jahren 300 Briefe und Postkarten. Diese sind einzigartige Zeitdokumente für die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Verhältnisse vor einhundert Jahren. Johanna Tesch starb vor 75 Jahren am 13. März 1945 im KZ Ravensbrück.

Bilder-Vortrag und kommentierte Lesung aus den Briefen mit Dieter Wesp, Verein für Frankfurter Arbeitergeschichte und Sonja Tesch, der Enkelin von Johanna Tesch.

Freitag, 13. März 2020, 18:00 bis 19.30 Uhr
Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main
Münzgasse 9, 60311 Frankfurt am Main
(Diese Veranstaltung wurde kurzfristig wegen des Corona-Virus abgesagt. Der Nachholtermin steht noch nicht fest)

Die Broschüre zur Herausgabe der Briefe (PDF, 20 Seiten) zum Download

 

Workshop "Arisierung": Quellen und Methoden

In einem Workshop im Haus am Dom (Organisation Daniela Kalscheuer) veranstalteten Armin H. Flesch und Dieter Wesp einen Workshop für interessierte Forscherinnen und Forscher um grundlegend in die vorhandenen Quellen und Methoden einzuführen und die eigenen Forschungserfahrungen weiterzugeben.

Der Teil "Methoden" (Dieter Wesp) beschäftigte sich vor allem mit der Erstellen, der Archivierung und der Verwaltung digitaler Akten und Belege. Zudem wurden die wichtigsten digitalen Ressourcen im Internet und auch nur an bestimmten Orten nutzbare Datenbanken (FAZ-Archiv und Datenbank Neuer Börneplatz) gezeigt.

Samstag, 23.11.2019 von 10 bis 16 Uhr, Haus am Dom

Das Script zum Teil Methoden (PDF, 26 Seiten) zum Download

 

Carl Tesch: Ein Frankfurter Widerstandskämpfer, Volksbildner & Theatermann

Carl Tesch ist für die Volksbildung und für das Volkstheater in Frankfurt eine zentrale Person. Ihm ging es um „Kultur für Alle“ und immer auch um die
Verbindung von Erwachsenenbildung und Arbeiterbewegung. Bisher hat er nicht die öffentliche Anerkennung gefunden, die ihm zukommt.

Carl Tesch ist Sohn der SPD Reichstagsabgeordneten und politisch Verfolgten Johanna Tesch, die im KZ Ravensbrück ermordet wurde. Mehr Informationen in der Einladung und im zusammenfassenden Bericht zur Veranstaltung (siehe unten)

Vortrag und Zeitzeugengespräch
Dieter Wesp, Vorsitzender des Vereins für Frankfurter Arbeitergeschichte, stellt das bewegte Leben Carl Teschs in einem Bildervortrag vor.
Sonja Tesch, die Tochter Carl Teschs, erinnert sich in einem Zeitzeugengespräch an ihren Vater.

Freitag, 27. September 2019, 18:00 - 20:00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, Sonnemannsaal
Eintritt frei

Einladung als PDF (1 Seite)

Online-Artikel in der Frankfurter Rundschau zu Carl Tesch

Bericht in der HLZ Heft 12/2019 (GEW Hessen) als PDF (1 Seite)

Bericht zur Veranstaltung als PDF (3 Seiten) von Dieter Wesp

Eine Kooperationsveranstaltung von: Historisches Museum Frankfurt | Frankfurter Bund für Volksbildung e.V. | Volkshochschule Frankfurt am Main | DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main | Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben (DGB/VHS) Frankfurt am Main | Hessischer Volkshochschulverband |
Verein für Frankfurter Arbeitergeschichte
e. V.

 

Arisierungen in Frankfurt am Main: Täter, Profiteure & Erben:

Die materielle Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung ist bis heute für Frankfurt am Main weder systematisch erforscht noch dokumentiert. Es existieren auch keine sichtbaren Denkmäler oder Informationspunkte im Stadtraum, die an diese zahllosen Enteignungsvorgänge erinnern.

Die Veranstaltungsreihe im Haus am Dom wird sich in zwei Vorträgen zum einen mit der Wegnahme des privaten Immobilienbesitzes und zum anderen mit der Enteignung und Vernichtung jüdischer Unternehmen und dem Verhalten der heutigen Inhaber beschäftigen. Ein anschließender Workshop beschäftigt sich mit der Quellenlage und erläutert die Vorgehensweise für eigene Recherchen zu diesem Themenkomplex.

Eintritt zu den Vorträgen und zum Workshop frei. Alle Veranstaltungen finden im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main statt.

Teil 1:  Vortrag Die „Arisierung“ jüdischer Immobilien in Frankfurt am Main

Mi 11. September 2019, 19:30 Uhr

· Dieter Wesp

Teil 2: Vortrag Die Erben der „Arisierung“

Mo 21.Oktober 2019, 19:30 Uhr

· Armin H. Flesch

Teil 3: Forschungen zur „Arisierung“: Quellen und Methoden

Workshop für Interessierte, die zu Gebäuden und Personen in Frankfurt am Main forschen wollen. Armin H. Flesch und Dieter Wesp erläutern die digitalen und analogen Werkzeuge und Forschnungsstrategien

Sa 23. November 2019, 10:00 -16:00 Uhr,

· Armin H. Flesch

· Dieter Wesp

 

Podiumsdiskussion: "Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt

Die Stadt Frankfurt will ihre Rolle bei der „Arisierung“ jüdischen Vermögens systematisch aufarbeiten. Die im Römer regierenden Parteien SPD, CDU und DIE GRÜNEN haben hierzu einen gemeinsamen Antrag (Antrag als PDF) vorgelegt, der am 8. November 2018 beschlossen wurde.
Mit einer Podiumsdiskussion im Haus am Dom soll mit Vertretern der Forschungsinstitutionen der Stadt und Forschern, die sich exemplarisch mit Aspekten dieses Themas beschäftigt haben, der Forschungsstand und die noch offenen Fragen des „Arisierungsprozesses“ diskutiert werden.
Podium:
Heike Drummer, Kuratorin, Jüdisches Museum Frankfurt
Armin H. Flesch, freier Journalist und Autor
Dr. Jan Gerchow, Historisches Museum
Dr. Thomas Bauer, Institut für Stadtgeschichte
Dr. des. C. Julius Reinsberg, Kulturdezernat
Dieter Wesp, Stadthistoriker
Moderation:
Dr. Rachel Heuberger, Goethe Universität Frankfurt
Veranstalter:
Haus am Dom, Eintritt frei!

Donnerstag, 31. Januar 2019, 19:30-21:30 Uhr
Haus am Dom Frankfurt

 

Die rote Fahne auf dem Römer - 100 Jahre Novemberrevolution in Frankfurt am Main

Montag, 5. November 2018, 18:30 Uhr, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main

Freitag, 9. November 2018, 20:00 Uhr, Weinstube "Weinpfalz", Oppenheimer Landstraße 61, Frankfurt-Sachsenhausen

Donnerstag, 29. November 2018, 19:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69, 60329 Frankfurt am Main

Mitwoch, 27. Februar 2019, 19:00 Uhr, Lesbisch-Schwules Kulturhaus Frankfurt, Klingerstr. 6, 60313 Frankfurt am Main.

Die Revolution kam mit der Eisenbahn nach Frankfurt. Matrosen aus Kiel, darunter einige ortskundige Frankfurter, marschierten mit ihren Waffen vom Hauptbahnhof in die Stadt, quartierten sich im Hotel "Frankfurter Hof" ein und übernahmen die politische Macht in der Stadt. Diese turbulenten Tage, das Ende des Ersten Weltkriegs, der Zerfall des Kaiserreichs und die Versuche, eine neue demokratische Ordnung zu schaffen, werden im Vortrag als Teil der Frankfurter Stadtgeschichte dargestellt.

 

"Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt am Main:
Interview Deutschlandfunk Kultur

Sendung Mittwoch, 6. Juni 2018, 19:07
Ludger Fittkau (dlf) befragt den Stadtteilhistoriker Dieter Wesp zu seinen Forschungen zur "Arisierung" im Rahmen des Stadtteilhistorikerprojekts der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Die Sendung zum Nachhören in der Mediathek Deutschlandfunk Kultur (Dauer 6:36 Minuten)

Ludwig Landmann - Netzwerker der Moderne

Freitag, 18. Mai 2018, 18:00 Uhr, Sonnemannsaal, Historisches Museum Frankfurt

Ludwig Landmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt von 1924 bis 1933, wurde am 18. Mai vor genau 150 Jahren geboren. Er war die treibende Kraft hinter dem Projekt "Das Neue Frankfurt". Er holte Ernst May als Stadtbaurat und besetzte mit Bruno Asch die Stelle des Kämmeres. Er initierte ein revolutionäres Wohnungsprogramm, erfindet die Autobahn, kämpft gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums und setzt sich mit spektakulären Veranstaltungen für die internationale Versöhnung ein. Der Vortrag erinnert an diese wichtige, aber stets bescheiden auftretende Person.

Die Veranstaltung wird von der ernst-may-gesellschaft in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt und der Stadt Frankfurt organisiert.

 

"Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt am Main

 Dienstag 20. März 2018, 19:30 Uhr, Berta-Pappenheim-Haus

Ausgehend von den Untersuchungen zur Geschichte der Villa Kennedy in Frankfurt am Main, stellt Stadthistoriker Dieter Wesp Umfang und Praxis der "Arisierungen" jüdischer immobilien durch die Stadt Frankfurt dar.

Referent: Dieter Wesp, Frankfurt am Main

Ort: Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim
Zeppelinstraße 10
63263 Neu-Isenburg

 

"Arisierung"  jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt: Forschungsstand und Aktenlage

Montag, 5. Februar 2018, Campus Westend

Referat Dieter Wesp im Rahmen eines Workshops des Fritz-Bauer-Instituts und des Freundeskreises zu der Forschungslage der "Arisierung" jüdischer Immobilien durch die Stadt in Frankfurt am Main. Referat als PDF zum Download (8 Seiten)

5. Februar 2018, 11.00 bis 15.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Seminarhaus (SH) Raum 5.104
Max-Horkheimer-Straße 4, 60323 Frankfurt am Main

 

Utopie der Moderne – Versöhnung durch Musik

Samstag, 2. Dezember 2017, 14:00 Uhr

Stadthistoriker Dieter Wesp über die  Weltausstellung Musik im Leben der Völker und den Sommer der Musik 1927.

Ein Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des Richard-Wagner-Verbands Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem historischen museum frankfurt, Dr. Hoch's Konservatorium, der ernst-may-Gesellschaft und der Musikmesse Frankfurt.

 Ort: historisches museum frankfurt, Sonnemannsaal

 

Die Villa Kennedy: Wohnhaus, Forschungsgebäude, Luxushotel

Montag 6. November 2017, 18:30 Uhr

Von Reichtum und Raub, Verdrängung und Neuanfang, Privatisierung und neuem Luxus
Referent: Dieter Wesp, Frankfurt am Main

Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 €, frei für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V. (mit Ausweis)

 

Die Geschwister Leistikow als Gestalter des Neuen Frankfurt

Sonntag 15. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Hans und Grete Leistikow waren von 1925 bis 1930 für die Gestaltung der Zeitschrift DAS NEUE FRANKFURT verantwortlich, er als Grafiker und Gestalter, sie als Fotografin. Nach 1945 gestaltete Hans Leistikow die Fenster des Frankfurter Doms und der Westendsynagoge und weiterer Nachkriegskirchen. Der reich bebilderte Vortrag von Stadthistoriker Dieter Wesp stellt die Werke und Lebensgeschichte dar, darunter noch nie gezeigte Aufnahmen.

Start: 19:00, Dauer 1 Stunde
Frauenfriedenskirche, Zeppelinallee 101 (Haltestelle Straßenbahn 16)

 

Die Villa Kennedy: Denkmal mit Geschichte

Sonntag, 10. September 2017

Das heutige Luxushotel Villa Kennedy hat einen historischen Kern, die 1901 erbaute Villa Beit von Speyer, die restauriert in den Hotelneubau integriert ist. Das ehemalige Wohnhaus steht unter Denkmalschutz und  wird im "Tag des offenen Denkmals" durch den Stadthistoriker Dieter Wesp vorgestellt. Die Führung zeigt die weitgehend erhaltenen historischen Teile des Gebäudes, den Hotelneubau und als besonders Highlight eine Besichtigung der im Dachgeschoss eingebauten Präsidentensuite. Eine Anmeldung beim Hotel ist erforderlich, die Führung ist kostenlos.

Start: 11:00 Uhr, 12:30 Uhr , 14:00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Treffpunkt: Lobby des Hotels Villa Kennedy, Kennedyallee 70, 60596 Frankfurt am Main

 

Die Villa Kennedy: Wohnhaus, Forschungsgebäude, Luxushotel

Montag 4. September 2017, 18:00 Uhr

Von Reichtum und Raub, Verdrängung und Neuanfang, Privatisierung und neuem Luxus
Referent: Dieter Wesp, Frankfurt am Main

Eine Veranstaltung des Freundeskreises des Fritz-Bauer-Instituts

Ort: IG-Farben-Gebäude, Raum 310

 

Musik im Leben der Völker 1927

14. Juni 2017, 18:00 Uhr

Die Weltausstellung der Musik unter dem Titel "Musik im Leben der Völker" und die begleitende Konzertreihe "Sommer der Musik" waren 1927 ein außergewöhnliches Ereignis. 820.000 Besucher nahmen daran teil, mit dem französischen Kultusminister Henriot betrat zum ersten Mal nach dem 1. Weltkrieg ein hochrangiger französischer Politiker deutschen Boden und die "New York Times" schrieb "Die Ausstellung ist eines der größten Ereignisse der Musikgeschichte, das man sich denken kann". 90 Jahre danach ist diese Veranstaltung nahezu vergessen. Im Vortrag von Dieter Wesp wird mit zahlreichen Bildern und Tondokumenten der besondere Stellenwert dieser Veranstaltung im Netzwerk der Moderne, das Frankfurt in der zweiten Hälfte der 20er Jahre auszeichnet, deutlich gemacht.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Sonnemannsaal. Der Eintritt ist frei.